Maschinenbau geht es gut

| 9. Mai 2015

Die Maschinenbaubranche kann sich weiterhin gut behaupten. 970.000 Menschen arbeiten in dieser Branche und freuen sich über sichere und faire Beschäftigungsverhältnisse. In den vergangenen Jahren konnte zwar ein kleines Minus bei den inländischen Bestellungen verzeichnet werden, dafür stiegen aber die ausländischen Nachfragen deutlich an. Auch das schwierige Verhältnis mit Russland belastet den Maschinenbau nur wenig. In der Regel folgen die Bestellungen heute mit Umleitung erst durch andere Ländern, worauf danach die Lieferung nach Russland geht. Der Maschinenbau konnte die letzten Jahre ohne große Verluste durch kleinere und größere Krisen mit optimistischer Stimmung gehen. Vor allem Werkzeugmaschinenbauer schneiden seit Jahren gut ab. Die bisherigen Prognosen für das laufende Jahr, besagen einen anhaltenden Trend nach oben. Weiteres Wachstum ist in Sicht. Solche Prognosen und die allgemeine gute Lage in dem Maschinenbau beflügeln natürlich auch die Investitionen. Nur im direkten europäischen Markt besteht noch ein kleiner Nachholbedarf. Laut den Banken wird aber hier mit einem Ausbau der Produktion um mindestens 3 Prozent gerechnet. Vor allem die weiterhin laufende Industrialisierung und Technisierung erhöhe die Nachfrage im Maschinenbau.

Maschinenbau – Vielen Unternehmen geht es gut

Das spüren auch die Mitarbeiter. Faire Arbeitsbedingungen und Löhne machen den Maschinenbau als Arbeitgeber attraktiv. Die jüngste globale Finanzkrise, die ihre Eskalation im Jahr 2008/2009 fand, scheint nun auch im Maschinenbau so gut wie überwunden. Viele Unternehmen suchen aktuell neues Personal und sind dabei den Bestand auszubauen. Ein schönes Beispiel dafür ist auch Genoma. Ein spezialisiertes Unternehmen im Bereich der Produkte für den Maschinenbau. Seit 40 Jahren behauptet es sich am Markt. 1995 wurde es unabhängig, bis dahin befand es sich unter dem Dach der bekannten Lenze-Gruppe. Nähre Informationen zu der Firma sind unter http://www.genoma.de/  zu finden. Hochwertige Produkte, hohe Qualitätsansprüche und qualifizierte sowie motivierte Mitarbeiter sind das Erfolgsgeheimnis des Zulieferers für den Maschinenbau. Mit Sitz im beschaulichen Hameln werden von dort Kunden weltweit beliefert. Die Auftragslage steigt seit Monaten, die Erwartungen für das Jahr 2015 klingen sehr optimistisch.

Abhängig von politischen Strömen

Der Maschinenbau ist aber wie viele andere Branchen auch stark abhängig von politischen Strömungen. Embargos und Sanktionen machen es den großen Firmen nicht leicht. Die Sanktionen gehen Russland zeigen aber, das auch diese mit Fantasie leicht zu lösen sind. So werden Bestellungen häufig aus Umwegen über andere erbracht. Zu den wichtigsten Kunden gehören im Maschinenbau Länder wie die USA, Niederlande, Belgien, Spanien und sogar Ungarn. Die meisten Aufträge aus dem Ausland kommen in dem Zeitfenster von Januar bis August. Hilfreich ist vor allem der derzeit niedrige Euro, der sich positiv auf die exportstarken Branchen, wie eben den Maschinenbau, auswirkt.

Bild: Ronny Robinson-Flickr.