Krawatte im Job noch zeitgemäß

| 5. Februar 2014

Krawatte und JobEine Frage, die immer öfters an Aktualität gewinnt. Immer häufiger sind besonders Männer sehr leger im Job und in den Verkaufsräumen unterwegs. Die Krawatte, die eigentlich zum krönenden Accessoire gehört, sucht man dabei vergeblich. Aber ist das wirklich zeitgemäß? Auch die Magazine für Stil machen es uns bei der Frage nicht wirklich einfacher. Einige schwören darauf, dass es wirklich auch ohne geht. Andere hingegen quälen uns mit dem Windsor Knoten noch und noch. So bleibt am Ende immer wieder die Frage, wie zeitgemäß die Krawatte im Job ist, insbesondere wie gesellschaftsfähig.

Krawatte als Muss

Blicken wir auf den Job und die unterschiedlichen Bereiche, lässt sich aber dennoch erkennen, dass die Krawatte nicht nur einfach ein Utensil ist, welches um den Hals gehängt wird, sondern ganz klar auch ein wichtiges Kriterium. Immer öfters fehlt aber genau dieses Utensil bei Verkäufern und sogar im Fernsehen bei Moderatoren lässt sich dieses immer häufiger erkennen. Faktisch könnte man das auch als einen Faux Pas auslegen. Denn trotz unserer sogenannten Freizeitgesellschaft gilt die Krawatte immer noch ganz klar als wichtiges Accessoire für den Mann. Studien belegen dabei immer wieder, dass Verkäufer ohne Krawatte als nicht wichtig wahrgenommen und so weniger beachtet werden. Die Krawatte strahlt damit auch einen gewissen Status aus. Viele Firmen verfügen zudem heute noch über einen Dresscode, der auch eine Krawatte beim Mann vorschreibt.

Stil im Job

Natürlich sollte die Krawatte im Job grundsätzlich einem gewissen Stilbedürfnis entsprechen. Comicmuster oder andere merkwürdige Zeichen sollten darauf nicht enthalten sein. Am sinnvollsten sind entweder Krawatten mit Uni-Farben, die passend zum Anzug kombiniert werden oder gestreifte Krawatten für den Business-Look. So können Träger im Job glänzen, Kompetenz und Freundlichkeit ausstrahlen. Denn faktisch gilt auch heute noch: Kleidung macht den Menschen. Eine Krawatte lässt sich zugleich mit hoher Kompetenz und Position verbinden.

Beim Kunden nie ohne
Bei einem Kundenmeeting darf es nie ohne Krawatte sein. Das gilt heute noch als großer Faux Pas. Tauchen Sie im Job ohne Krawatte beim Kunden auf, wird dadurch auch die Seriosität infrage gestellt. Um ein wenig Legerer zu erscheinen, besteht alternativ die Möglichkeit auf das Sakko zu verzichten. Oder es wird ein Pullover unter Hemd und Krawatte gezogen.

Vorstellungsgespräch für den neuen Job

Auch beim Vorstellungsgespräch sollte im normalen Fall keine Krawatte fehlen. Im handwerklichen Bereich kommt es auch die jeweilige Firma an. In kaufmännischen Jobs ist die Sachlage aber klar. Hier sollte auch bei einem Vorstellungsgespräch eine Krawatte getragen werden. Wenig Fehler können bei gestreiften Krawatten geschehen. Bei einfarbigen Bindern sollten die Träger aber auf die Farbe achten. Weiße oder ganz schwarze Krawatten können bei der Bewerbung schnell ein falsches Bild vermitteln. Wer sich für einen Zweireiher mit Hemd und Krawatte entscheidet, kann eigentlich nicht viel falsch machen.

Frauen im Job mit Krawatte

Dürfen auch Frauen im Job eine Krawatte tragen. Ganz klar JA. Warum auch nicht. Dabei sollte der Binder aber dezent wirken und keinesfalls direkt in den Vordergrund rücken. Zu bunte Farbnuancen könnten eher negativ wirken. Insgesamt sollten sich die Trägerinnen aber darauf einstellen, dass die Krawatte bei Frau auch eine gewisse Distanz, Stärke und Unnahbarkeit nach außen andeuten kann. Gleichzeitig aber ebenso wie beim Mann für Professionalität und Kompetenz im Job steht.

 

Bild: Konstantin Gastmann / pixelio.de