Durch Körpersprache zur Traum-Karriere

| 10. November 2014

KörperspracheMan kann nicht nicht kommunizieren – So lautet eine bekannte Kommunikationsregel des Wissenschaftlers Paul Watzlawik. Und es stimmt, denn auch wer nur mit verschränkten Armen lustlos in der Ecke sitzt, sendet eine Botschaft an seine Umwelt. In diesem Fall lautet die Botschaft: Sprich mich nicht an und lass mich in Ruhe. Natürlich kann Körpersprache aber auch genau das Gegenteil bewirken und Sympathien schaffen. Deshalb ist sie so unglaublich wichtig – auch für die Karriere. Wer beruflich vorankommen möchte, muss sich über sein Auftreten und seine Körpersprache im Klaren sein und sie gezielt einsetzen. Und es geht schon bei der richtigen Fußstellung los, denn wer mit nach innen oder nach vorne gerichteten Füßen dasteht, signalisiert weniger Standhaftigkeit und Souveränität als ein breitbeinig und leicht nach außen dastehender Mensch. Auch andere unterbewusste Gesten können einen Einfluss auf die Karriere haben. Unsicherheiten werden zum Beispiel durch nervöses Knibbeln an den Fingern deutlich und hängende Schultern sorgen ebenfalls nicht für ein positives und motiviertes Gesamtbild. Eine besondere Rolle wird auch der Mimik zuteil, denn wer während eines Gesprächs mit dem Chef arrogant oder skeptisch guckt, wird bestimmt nicht befördert. Ein offenes, aber nicht aufgesetztes Lächeln überzeugt schon eher und sorgt für eine positive Stimmung. Um die eigene Körpersprache besser verstehen und analysieren zu können, kann es hilfreich sein, ein Video von sich – beispielsweise während eines Vortrags – aufzunehmen. Auch gibt es zahlreiche Seminare und Coachings, in denen die richtige und karriereförderliche Körpersprache vermittelt wird.

Körpersprache ist besonders bei Frauen wichtig für die Karriere

Während Männer oft von Natur aus mehr Präsenz und eine überzeugendere und selbstbewusstere Körpersprache besitzen, haben Frauen häufig Probleme damit, sich angemessen zu präsentieren. Umso wichtiger ist es für sie und ihre Karriere, auf die Haltung zu achten und mit energischem und überzeugendem Auftreten zu glänzen. Unterbewusst entscheiden sich Frauen eher für unterwürfige und bedachte Gesten – und werden damit von dominanten Männern kaum wahrgenommen. Größere Gesten beim Sprechen können für Aufmerksamkeit sorgen und offen sichtbare Hände beim Sitzen und Stehen bringen mehr Respekt ein.

Die No Gos der Körpersprache

Die richtige Körpersprache kann für den Erfolg in der Karriere entscheidend sein – genau wie für den Misserfolg. Zu den absoluten No Gos der Körpersprache gehört es, sich am Kopf zu kratzen, die Nägel zu kauen oder offen zu gähnen. Auch ein krummer Rücken und verschränkte Arme werden nicht gerne gesehen. Besser heißt es ab jetzt: Schultern nach hinten, Rücken gerade und ein nettes Lächeln aufs Gesicht!

Bild: Rodrigo Benavides/Flickr.